Und denk an die Milch!

Jurastudenten sind in der Regel öfter unter den Begriff des Chaoten zu fassen, als die Studenten anderer Fachrichtungen. Vielleicht hat viele von uns gerade dieses innerliche Chaos in das unfassbar große (und sich ständig vergrößernde), einer ständigen Weiterentwicklung und Veränderung unterworfene Wissenschaos der Rechtswissenschaft getrieben.

Jedenfalls haben wir alle jeden Tag ne Menge zu erledigen. Die ständig umherschweifende, träumerische Gedankenwelt des gemeinen Studenten ist oft damit überfordert, all die wichtigen Aufgaben eines Tages ohne Hilfe zu fassen – jedenfalls  zu dem Zeitpunkt wo es nötig wäre – abends im Bett fällt einem natürlich alles wieder ein, was man hätte erledigen müssen.

Eine gute Assoziation hierzu ist unsere bessere Hälfte, die uns noch auf der Türschwelle in weiser Voraussicht unseres wohlbekannten Gedankensalats hinterherruft: “Und vergiss die Milch nicht”!

Genau diese Art der Erinnerungsunterstützung für alltägliche Aufgaben und Termine bietet die Seite: Remember the milk.

Ich bin da schon seit ner Ewigkeit angemeldet (wurde auch seitdem schön weiterentwickelt – wird es auch weiterhin) und sehr zufrieden.

Es handelt sich um eine Plattform, auf der man alle Arten von anstehenden Aufgaben und Terminen mit Fälligkeitsdaten (und auch Kontaktdaten etc. etc.) einarbeiten kann. Um dann letztlich an seine Aufgaben erinnert zu werden, muss man sich nicht extra einloggen, sondern arbeitet bsw. mit den RememberTheMilk-Gadgets für igoogle, Google-Kalender, GMail oder (soweit man sowas hat) mit Apps für das Blackbook oder das iphone. Erledigte Aufgaben werden abgehakt und verschwinden im Erledigt-Ordner – ansonsten wird man weiterhin in der Rubrik “überfällig” darauf aufmerksam gemacht, dass da doch noch etwas war… Es können für die Aufgaben mehere Rubriken erstellt werden, wie etwa “Arbeit”, “Studium” & “Privat”. Dazu können Wochenziele festgelegt werden. Bei Bedarf kann man sich die ganzen Listen auch ausdrucken.

Auch wenn es erst einen umständlichen Eindruck macht, mit so einer Online-Plattform seine Aufgaben und Termine zu verwalten, funktioniert das erstaunlich gut: Ich hab mir bsw. Remember the Milk als Gadget in meine igoogle-Startseite (falls du nicht weißt was das ist: hier) reingehauen. Heutzutage sitzt man ja eh ständig vor dem Computer. Bei jeder Internetverbindung, die ja mit meiner Startseite (igoogle) startet, sehe ich so immer gleich was denn heute so erledigt werden muss. Besser als jedes Mal seinen Kalender vorzukramen. Denn hier wird man bei etwas was man sowieso jeden Tag tut (im Netz surfen) beiläufig daran erinnert, was man zu erledigen hat. Für mich funktioniert das jedenfalls super.

Das die in der Theorie gesetzte Aufgaben und Ziele in die Praxis umgesetzt werden müssen kann Remember the Milk leider noch nicht bewerkstelligen – da muss man alleine ran. :)

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eine Antwort

  1. Nachteil ist nur, dass mit Benutzung von iGoogle selbige natürlich wieder in Ihrer Datensammelwut bestätigt werden. Außerdem ist die Nutzung solcher Apps natürlich nur sinnvoll, wenn man immer vom selben Rechner aus online geht…

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