Bauarbeiten in Zweigbibliothek Rechtswissenschaft

So, das neue Wintersemester 2009/2010 hat begonnen und man merkt sofort, dass es wieder voller ist. Für mich hat die erste Woche mit einer kleinen Orientierungsbeschnupperung der Schwerpunkte begonnen (wobei ich ziemlich schnell überzeugt wurde) und endete nun mit einer handfesten Erkältung. Aber so muss das wohl sein.

Jedenfalls gab es Montag und Dienstag noch keine Vorlesungen, weil die HU 200 Jahre alt geworden ist und ein paar Festlichkeiten neben den ganzen Ersti-Veranstaltungen anstanden. Das hab ich natürlich erst mitgekriegt, als ich Montag verdutzt in der Uni stand – aber das muss wohl auch so sein.

Außerdem musste ich feststellen, dass unsere Zweigbibliothek Rechtswissenschaft am Bebelplatz ab morgen (Montag, 19.10.2009) umgebaut wird. Morgen ist komplett geschlossen und danach ist die Nutzung sehr stark eingeschränkt (und zwar bis Mitte Dezember, ich glaub bis 19.12.2009). Ich find jetzt aber keinen Link dazu, weil irgendwie die Seite der Zweigbibliothek gerade nicht existiert (siehe hier)…

Im Wesentlichen wird jedenfalls im großen Lesesaal der Fußboden komplett ausgetauscht und eine „neue und moderne“ Theke eingebaut. So wie ich das verstanden hab kann man zwar während der Arbeiten auch weiterhin in die Bib rein, muss dann aber irgendeinen Seiteneingang benutzen und starke Nutzungseinschränkungen in Kauf nehmen (auch was die Kopierer angeht). Zumindest in Sachen Krach sind wir ja eh einiges gewohnt (seit Beginn der unendlichen Fassadenarbeiten). Wird sich halt zeigen ob man ansonsten nen Sitzplatz bekommt und an alle Bücher rankommt.

Als Ausgleich kann man sich wenigstens ab Dienstag (20.10.2009) bis zu 6 Bücher über einen (für die Zweigbib) unglaublichen Zeitraum von 2 Wochen ausleihen. Allerdings wird  da wohl auch ne große Portion Glück nötig sein, bei den ungemein zahlreichen Beständen der aktuellen Auflagen…

Jetzt muss natürlich irgendwie ne Alternative her… Ich geh jetzt einfach mal davon aus, dass man in unserer Bib nicht anständig arbeiten kann während der Bauarbeiten. Also entweder immer wieder alles ausleihen was so gebraucht wird bis und zuhause arbeiten oder in der Nähe:

Das neue Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum in der Geschwister-Scholl-Straße 1/3 hinter den S-Bahn-Bögen (Stadtplanansicht hier). Hat ganz frisch seit dem 12.10.2009 geöffnet. Ich war selbst noch nicht da. Hab aber immerhin gehört, dass man da sehr gut arbeiten kann und alles ganz toll ist – nur eben der rechtswissenschaftliche Bereich ist mickrig (ist ja schließlich auch ne Zentralbibliothek).

Wenn man also die Bücher selbst braucht und bei der 2-Wochen-Ausleihe einfach nicht an die benötigten Werke rankommt bleibt eigentlich in der näheren Umgebung nur die Staatsbibliothek Potsdamer Straße (hier). Da war ich ehrlich gesagt auch noch nicht. Liegt eigentlich primär daran, dass die Benutzung der Bib kostenpflichtig ist (10 € im Monat oder 25 € für ein ganzes Jahr). Wäre jetzt glatt ne Überlegung wert… Auf jeden Fall gibts da wohl alles was man braucht und zwar immer in den neuesten Auflagen. Sollte ich da mal vorbeischauen, kann ich ja mal berichten wie es da so ist.

Und ich hatte wirklich mal vor dieses Semester Stammgast in der Bib zu sein – und prompt wird da gebaut. Aber so muss das wohl sein. ;-)

Wahl des Schwerpunkts

Ich bin mit Sicherheit nicht der Einzige, der sich momentan bei immer näherrückendem Wintersemester über die Schwerpunktwahl an der HU Berlin die Platte macht…

Ein Tipp an alle, die trotz x-maliger Studie der Schwerpunktbeschreibungen auf der Rewi-Page immer noch nicht wissen, was das Richtige für sie ist: In der aktuellen Ausgabe der adrem (semsterweise erscheinende Zeitung an unserer Fakultät) sind Erfahrungsberichte zu allen Schwerpunkten enthalten. Da werden die verschiedenen Schwerpunkte von Leuten vorgestellt, die das Schwerpunktstudium im WS 2008/2009 & SS 2009 absolviert haben. Gibt zum Teil ein wenig plastischere Einblicke, als die Beschreibungen von der offiziellen Stelle.

Die adrem liegt in der Bibliothek aus. Gleich wenn ihr reinkommt vorne an der Theke. Sind (diesmal) orangene Hefte in Din-A-4 Größe. Außerdem liegen noch  Exemplare in der juristischen Fakultät verteilt rum (auf jeden Fall im Flur aufm Weg zum Fachschaftsraum / Prüfungsbüro).

Wer kein Exemplar mehr findet kann sich hier auch einfach melden, dann kann ich entsprechende Scans per Email schicken.

Und denk an die Milch!

Jurastudenten sind in der Regel öfter unter den Begriff des Chaoten zu fassen, als die Studenten anderer Fachrichtungen. Vielleicht hat viele von uns gerade dieses innerliche Chaos in das unfassbar große (und sich ständig vergrößernde), einer ständigen Weiterentwicklung und Veränderung unterworfene Wissenschaos der Rechtswissenschaft getrieben.

Jedenfalls haben wir alle jeden Tag ne Menge zu erledigen. Die ständig umherschweifende, träumerische Gedankenwelt des gemeinen Studenten ist oft damit überfordert, all die wichtigen Aufgaben eines Tages ohne Hilfe zu fassen – jedenfalls  zu dem Zeitpunkt wo es nötig wäre – abends im Bett fällt einem natürlich alles wieder ein, was man hätte erledigen müssen.

Eine gute Assoziation hierzu ist unsere bessere Hälfte, die uns noch auf der Türschwelle in weiser Voraussicht unseres wohlbekannten Gedankensalats hinterherruft: „Und vergiss die Milch nicht“!

Genau diese Art der Erinnerungsunterstützung für alltägliche Aufgaben und Termine bietet die Seite: Remember the milk.

Ich bin da schon seit ner Ewigkeit angemeldet (wurde auch seitdem schön weiterentwickelt – wird es auch weiterhin) und sehr zufrieden.

Es handelt sich um eine Plattform, auf der man alle Arten von anstehenden Aufgaben und Terminen mit Fälligkeitsdaten (und auch Kontaktdaten etc. etc.) einarbeiten kann. Um dann letztlich an seine Aufgaben erinnert zu werden, muss man sich nicht extra einloggen, sondern arbeitet bsw. mit den RememberTheMilk-Gadgets für igoogle, Google-Kalender, GMail oder (soweit man sowas hat) mit Apps für das Blackbook oder das iphone. Erledigte Aufgaben werden abgehakt und verschwinden im Erledigt-Ordner – ansonsten wird man weiterhin in der Rubrik „überfällig“ darauf aufmerksam gemacht, dass da doch noch etwas war… Es können für die Aufgaben mehere Rubriken erstellt werden, wie etwa „Arbeit“, „Studium“ & „Privat“. Dazu können Wochenziele festgelegt werden. Bei Bedarf kann man sich die ganzen Listen auch ausdrucken.

Auch wenn es erst einen umständlichen Eindruck macht, mit so einer Online-Plattform seine Aufgaben und Termine zu verwalten, funktioniert das erstaunlich gut: Ich hab mir bsw. Remember the Milk als Gadget in meine igoogle-Startseite (falls du nicht weißt was das ist: hier) reingehauen. Heutzutage sitzt man ja eh ständig vor dem Computer. Bei jeder Internetverbindung, die ja mit meiner Startseite (igoogle) startet, sehe ich so immer gleich was denn heute so erledigt werden muss. Besser als jedes Mal seinen Kalender vorzukramen. Denn hier wird man bei etwas was man sowieso jeden Tag tut (im Netz surfen) beiläufig daran erinnert, was man zu erledigen hat. Für mich funktioniert das jedenfalls super.

Das die in der Theorie gesetzte Aufgaben und Ziele in die Praxis umgesetzt werden müssen kann Remember the Milk leider noch nicht bewerkstelligen – da muss man alleine ran. :)

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Citavi – Super Tool für juristische Hausarbeiten

So, nun knabber ich schon die zweite Woche an der Gesellschaftsrechts Hausarbeit von Windbichler und hab wie immer bei Hausarbeiten das Gefühl, nicht schnell genug voranzukommen.

Schon vor einiger Zeit wurde mir von einem Freund (der gerade seine Diplomarbeit beackert) ein Tool empfohlen, dass die Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten erleichtern soll. Immer wieder in Vergessenheit geraten, habe ich das Anfang dieser Woche mal ausprobiert – und bin absolut begeistert.

Wie ja jeder weiß, läuft eine Hausarbeit in Sachen Quellen- und Wissensmanagement absolut chaotisch ab (so war/ist es jedenfalls immer bei mir). Tausend Notizzettel, Mindmaps und Dateien in denen sich Quellenzusammenfassungen, Meinungsstreits, erste Entwürfe und noch nicht gelesene Quellen tummeln sorgen dafür, dass man immer wieder den Überblick verliert und in regelmäßig wiederkehrenden Zeitabständen zwischen Resignation und Panik schwankt.

Mit Citavi kriegt man ein Tool an die Hand, mit dem man ein wenig Ordnung in dieses ganze Chaos kann:

Quellenmanagement

Man erstellt mit dem Programm ein Projekt, dass dann als Datenbank für Literatur / Quellen fungiert. In diese arbeitet man dann erstmal entsprechende Fundstellen ein. Dafür stehen vorgefertigte Datensätze zur Verfügung (Aufsätze, Zeitungsartikel, Gerichtsurteile, Autorenwerke etc. etc. etc.). Diese müssen dann eben nur mit den entsprechenden Informationen gefüttert werden, also bei Aufsätzen bsw. Autor, Titel, Zeitschriftname, Jahr, Heftnummer und  Seitenzahl. Zusätzlich kann eine inhaltliche Zusammenfassung eingearbeitet werden (worum geht es?) und ein Review geschrieben werden (relevant/nicht relevant für Aufgabenstellung?). Die jeweilige Quelle kann man dann auch schon selbst erstellten Kategorien zuordnen (bsw. bei der Gesellschaftsrecht-HA: Vererbung von Gesellschaftsanteilen).

Sehr clever dabei: Lehrbücher, Kommentare etc. brauchen gar nicht mühseelig in die Datenbank eingehackt werden. Man gibt für den jeweiligen Datensatz einfach die ISBN ein und mit stehender Internetverbindung holt sich Citavi die relevanten Daten selbst aus dem Netz. Schon hat man alle Daten zu Autor, Titel, Auflage etc. in der Datenbank ohne sich die erst aus den Büchern rausschreiben zu müssen.

Zitate

Den einzelnen eingearbeiteten Quellen in der Datenbank können dann jeweils beliebig viele Zitate zugeordnet werden. Die für die Arbeit relevanten Zitate werden dann mit der entsprechenden Seitenzahl / § und Rn. versehen, abgetippt und kurz mit einem selbst gewählten Titel versehen (worum gehts?), sowie bei Bedarf wieder einer Kategorie zugeordnet.

Zu faul alle Zitate abzutippen? Meine Empfehlung: Digicam oder Handykamera zücken und relevante Stellen einfach abfotografieren. Mit Citavi können nämlich auch Zitate als Bildformat den Quellen zugeordnet werden: Ich fotografier also einfach für michfür die Aufgabenstellung relevant erscheinende Stellen aus der Quelle ab, kopier sie auf den Laptop und arbeite diese dann mit entsprechenden Fundstellendaten in die Datenbank ein. So kann ich im Idealfall später in Ruhe alle relevanten Zitatquellen auf einen Blick noch mal abrufen / nachlesen.

Wissensmanagement

Durch die Zuordnung von Fundstellen / Zitaten in selbst erstellte Kategorien oder durch die Unterfütterung mit Schlüsselwörtern sowie der Möglichkeit den Zitaten kurze inhaltliche Überschriften zu geben, kann man sich schnell alle eingearbeiteten Quellen zu einem bearbeiteten Problemkreis auf einen Blick anschauen. Durch die Suchfunktion findet man alles wieder – und es kann ständig kurz abgecheckt werden, ob eine gefundene Quelle schon gelesen / eingearbeitet wurde – BEVOR man sich die dicke NJW-Ausgabe rangekarrt hat und im Halbschlaf am Ende des Aufsatzes merkt, dass man das irgendwie alles schon mal gelesen hat.

Fazit

Ich will keine Hausarbeit mehr ohne dieses Programm schreiben. Ich bin ein Voll-Chaot und dieses Programm hilft mir sehr dabei, strukturierter zu arbeiten. Citavi hat noch weitaus mehr Funktionen (bsw. die sich in den Firefox oder PDF-Reader installierenden Picker, mit denen direkt aus Internetseiten oder PDF’s Quellen mit einem Klick integriert werden), aber das sollte sich jeder mal selbst anschauen.

Wenn man  konsequent mit dem Programm arbeitet, kann man nach entsprechender Recherche-Vorarbeit und strukturierter Anlegung der Datenbank die Hausarbeit zum Großteil aus Citavi heraus schreiben.

Ein Haken hat die Sache allerdings: Das Gesamtwerk Citavi kann ohne gewisse Einschränkungen nur genutzt werden, wenn man sich das Programm kauft. Mit der Free-Version kann man bsw. pro erstelltem Projekt nur 100 Quellen einarbeiten (allerdings jeweils mit unbegrenzter Anzahl an Zitaten). Das sollte aber für eine juristische Hausarbeit absolut ausreichend sein, weil ja bsw. Kommentare trotz gefühlter unendlicher Zitate in einer HA in Citavi als Quelle nur einen Platz in der Datenbank belegen. Ansonsten kann man ja notfalls immer noch mehrere Projekte für verschiedene Problemkreise in der Aufgabenstellung anlegen und kommt damit mit der Free-Version erst mal gut aus. Oder man greift eben mal tief in die Tasche für ein wirklich sehr, sehr hilfreiches und gelungenes Programm. Sollte ich jemals in den Genuss einer Doktorarbeit kommen, werde ich mir das auf jeden Fall gönnen! ;)
Ach – fast vergessen: Hier kann man das jute Stück Software runterladen.

Aufsätze zur Anfertigung von juristischen Hausarbeiten

Ich hab mal ganz entspannt mit der Bearbeitung der gesellschaftsrechtlichen Hausarbeit angefangen, indem ich mich zunächst erstmal damit beschäftigt hab, wie man denn so eine juristische Hausarbeit nochmal richtig schreibt. ;-)

Prof. Dr. Marxen hat bereits im Sachverhalt zu seiner aktuellen strafrechtlichen HA (Download hier) auf einschlägige Aufsätze zur Bearbeitung hingewiesen:

  • Scheffler, „Hinweise zur Bearbeitung von Strafrechtshausarbeiten“, JURA 1994, S. 549ff. (bin ich noch nicht rangekommen, war heute nicht in der Bib)

  • Dietrich, „Die Formalien der juristischen Hausarbeit“, Jura 1998, S. 142ff. (ist auf jeden Fall ne Kopie wert, hab ich glaub ich seit meiner ersten HA rumzuliegen.) ;-)

Ansonsten empfiehlt Marxen noch einige Literatur, die sich mit dem Thema beschäftigt. Einfach mal in die PDF mit dem Sachverhalt reinschauen.

Prof. Dr. Windbichler hat auf ihrer Lehrstuhlseite unter „Materialien“ neben dem gesellschaftsrechtlichen HA-Sachverhalt ebenfalls eine PDF mit Hinweisen zu den formalen Anforderungen einer Hausarbeit bereit gestellt (siehe hier).

Ich hab zusätzlich noch ein paar weitere Aufsätze gefunden:

  • Kerbein, „Darstellung eines Meinungsstreits in Klausuren und Hausarbeiten“, JuS 2002, 353 (kurz aber sehr lesenswert)
  • Edenfeld, „typische Fehler bei Hausarbeiten“, JA 1999, 196 (noch nicht gelesen, hol ich in der Bib nach)
  • Pilniok, „h.M. ist kein juristisches Argument“, JuS 2009, 394 (sehr ausführlich zur Argumentationstechnik. Der systematische Aufbau von fremdem Argumenten in der Streitdarstellung wird anhand des Beispiels des umstrittenen Prüfungsrechts des Bundespräsidenten (Art. 82 I 1 GG) gezeigt.)
  • Möllers, „Die juristische Recherche mit neuen Informationstechnologien“, JuS 2000, 1203 (nichts weltbewegend Neues, aber auf jeden Fall mal reinschauen.)
  • Bitter/Rauhut, „Zivilrechtliche Methodik – Der Schlüssel zur gelungenen Fallbearbeitung, JuS 2009, 289 (sehr ausführlich, vor allem zu den Auslegungsarten.)

Und zum Schluß noch ein freier Download von einem Mitarbeiter der Universität Tübingen zum richtigen Zitieren.

Freischuss und BaföG

Ich bin gerade zufällig über etwas gestoßen… Bin mir aber nicht sicher, ob das Problem überhaupt noch aktuell ist.

Mir ging es eigentlich ursprünglich darum rauszufinden, ob man bei Ausbildungsförderung gem. BaföG nach einem (schlecht) bestandenen Freischuss für die Zeit bis zu einem Notenverbesserungsversuch noch gefördert wird, oder ob man dann den Geldhahn zugedreht bekommt. Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand und die Juraforen in denen ich gestöbert hab sagen leider nichts anderes: Mit schlecht bestandenem Freischuss ist das Studium streng genommen ja abgeschlossen – also keine Ausbildungsförderung mehr. Werde das aber nochmal beim BaföG Amt direkt erfragen. Darum geht es jetzt aber nicht, sondern um meinen zufälligen Fund:

Es geht um einen Artikel aus dem Freischüssler, Ausgabe 02/2001 (Link hier). Der Verfasser dieses Artikels erörtert das Problem, dass nach Wahrnehmung des regulären Freischuss-Versuchs im 9. Semester die Förderungshöchstdauer überschritten wird, weil sich die Staatsprüfung bis in das 10. Semester hinein erstreckt (was außerhalb der Regelstudienzeit wäre). Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, bin das aber mal anhand der aktuellen Ausbildungsgesetze durchgegangen und glaube, dass dieses Problem nicht mehr existiert:

Fangen wir mal von vorne an. Die Ausbildungsförderung nach dem BaföG wird ja bekanntlich nicht ohne Zeitbegrenzung gewährt. Stattdessen kriegt man die Kohle nur für die Zeit der Regelstudienzeit.

§ 15a BaföG

(1) Die Förderungshöchstdauer entspricht der Regelstudienzeit nach § 10 Abs. 2 des Hochschulrahmengesetzes oder einer vergleichbaren Festsetzung. Ist eine Regelstudienzeit oder vergleichbare Festsetzung nicht vorgesehen, beträgt die Förderungshöchstdauer, einschließlich Prüfungs- und praktischer Studienzeiten,

1. bei Universitäts- und vergleichbaren Studiengängen, mit Ausnahme der in Nummer 3 und 4 genannten Studiengänge, 9 Semester,

[...]

Ist ja auch irgendwo klar und logisch. So, 9 Semester also. Müsste doch zu schaffen sein, oder? Angenommen ich habe schön fleissig mein Studium wie vorgesehen durchgezogen, bin so um das 6. Semester rum scheinfrei und will nun im 7. & 8. Semster meinen Schwerpunkt machen. Außerdem will ich natürlich meinen Freischuss wahrnehmen. Kein Problem:

§ 13 JAO Berlin 2003

(1) Meldet sich ein Prüfling nach ununterbrochenem rechtswissenschaftlichen Studium spätestens zu der auf den Vorlesungsschluss des achten Fachsemesters folgenden Prüfungskampagne zur Prüfung und besteht er in dieser Prüfungskampagne die Prüfung nicht, so gilt sie als nicht unternommen (Freiversuch).

[...]

Soweit so gut. Dass der Schwerpunkt im 8. Semester noch nicht abgeschlossen ist scheint kein Problem zu sein. Gem. der Voraussetzungen auf der Berlin.de Seite ist der Nachweis des erfolgreichen Abschlusses des Schwerpunktstudiums erst bei einer evt. Notenverbesserung nach bestandenem Freischuss nötig (siehe hier Punkt 4. im 4. Absatz).

Also, wir melden uns während der zweiten Hälfte unseres Schwerpunktstudiums im 8. Semester rechtzeitig zum Examen (Freiversuch) an, um dann in der ersten Prüfungskampagne des Folgesemesters die Prüfung abzulegen. Das wäre dann im 9. Semester in der im Oktober beginnenden Prüfungskampagne. Die Termine der Prüfungskampagnen kann man sich ebenfalls auf der Berlin.de Seite anschauen (siehe hier).

Tun wir mal so, als ob unser 9. Semester also jetzt im Oktober 2009 anfangen würde. Dann würden wir vom 15.-30.10.2009 unsere schriftlichen Prüfungen schreiben. Die mündlichen Prüfungen folgen dann vom 02.-30.03.2010. Die Wintersemester dauern in Berlin immer vom 01.10. des einen bis zum 31.03. des Folgejahres. Im vorliegenden Beispiel wäre also die mündliche Prüfung auch noch in unserem 9. Semester untergebracht.

Also entweder habe ich mich verrechnet oder einen tierischen Denkfehler, oder das im o. g. Artikel genannte Problem wurde gelöst, indem die Prüfungskampagnen mittlerweile innerhalb eines Semesters durchgezogen werden (was dann früher offensichtlich nicht so war). Sollte das Problem doch noch auf irgend eine Art und Weise existieren, gibt der Artikel (hier noch einmal der Link) Hinweise, wie man sich dagegen zur Wehr setzen kann.

Übrigens: Wer generell das Problem hat, dass er das Studium nicht in der Regelstudienzeit schafft und dazu auch noch auf das BaföG zwingend angewiesen ist muss nicht kurz vor dem Ziel aus Gründen des Geldmangels das Studium schmeißen: Man kann dann gem. § 15 IIIa BaföG die sogenannte Studienabschlusshilfe beantragen:

(3a) Auszubildenden an Hochschulen, die sich in einem in sich selbständigen Studiengang befinden, wird als Hilfe zum Studienabschluss für höchstens zwölf Monate Ausbildungsförderung auch nach dem Ende der Förderungshöchstdauer oder der Förderungsdauer nach Absatz 3 Nr. 1, 3 oder 5 geleistet, wenn der Auszubildende spätestens innerhalb von vier Semestern nach diesem Zeitpunkt zur Abschlussprüfung zugelassen worden ist und die Prüfungsstelle bescheinigt, dass er die Ausbildung innerhalb der Abschlusshilfedauer abschließen kann. Ist eine Abschlussprüfung nicht vorgesehen, gilt Satz 1 unter der Voraussetzung, dass der Auszubildende eine Bestätigung der Ausbildungsstätte darüber vorlegt, dass er die Ausbildung innerhalb der Abschlusshilfedauer abschließen kann.

Ein Nachteil hat das natürlich schon: Die Förderungshilfe erhält man in Form eines verzinslichen Bankdarlehens (also Rückzahlung in voller Höhe + Zinsen). Mehr Infos zu dieser Studienabschlusshilfe gibt es hier.

Wenn hier dann auch die Zeit abgelaufen ist, hilft wohl nur noch die KfW mit ihrem Studienkredit oder ähnliche Angebote. Aber dann bitte auch ein Prädikatsexamen, denn dann habt ihr nach BaföG, Studienabschlusshilfe und evt. privater Studienkredite beizeiten viel zurückzuzahlen.

In diesem Sinne… Schönen Sonntag Abend, ich brauch nach soviel Erkenntnis erstmal ein Bierchen.

Semesterferien und Hausarbeiten

Ja, ich weiß: Es heißt eigentlich nicht Semesterferien. Trotzdem wird es in der Regel so genannt. Leider wird es diesmal definitiv nichtmal ansatzweise was mit Ferien…

Es stehen gleich zwei Hausarbeiten aus dem Hauptstudium an: Gesellschaftsrecht und Strafrecht. Und wenn ich diesmal bei der Online-Anmeldung im HU Career Center schnell genug bin noch zusätzlich ein Schlüsselqualifikations-Kurs mittendrin. Dabei natürlich nicht zu vergessen, dass ich nach wie vor 10 Std. die Woche arbeiten muss.

2 Hausarbeiten im Sommer. Da gibts irgendwie Besseres.. Obwohl dieser Sommer mir diesmal eh vorkommt wie ein besonders langer April…

Hab mir jedenfalls vorhin mal die Sachverhalte der Hausarbeiten angeschaut. Sind ja auf der ReWi-Seite der HU mittlerweile online auf den entsprechenden Lehrstühlen. Hier irgendwie überhaupt erstmal mit der Arbeit anzufangen ist immer das Schlimmste, weil man schon beim ersten Lesen des Sachverhalts ahnt wieviel Zeit das alles in Anspruch nehmen wird. Aber diesmal warte ich nicht bis zum letzten Drücker mit dem Anfangen, ist mit gleich 2 Hausarbeiten wohl auch nicht allzu empfehlenswert.

[Für alle (Noch-)Nicht-Jura-Studenten: Der Begriff  "Hausarbeit" ist hier von der Arbeitsintensität her nicht mit Schulhausarbeiten zu verwechseln... Es geht da eher um komplexere Aufgabenstellungen bei denen man von Bearbeitungszeiten zwischen 3-4 Wochen als Gefangener in der Bibliothek ausgehen kann. Da gibts jedesmal ein ziemlich dickes Brett zu bohren...]

Ab übernächste Woche werde ich dann mal wieder Dauergast in der Bib sein. Die bauen da immer noch an der Fassade, oder?

Nächste Woche werd ich erstmal noch nur meine vorhandene Literatur (ziemlich hochtrabend: EIN A&S Skript..) für die Einarbeitung in die gesellschaftsrechtlichen Problematiken zu Rate ziehen und mich mit ein paar Aufsätzen zu den Formalien der Hausarbeit rumschlagen (ist ja schon wieder ein Weilchen her..). Dann hab ich bis übernächste Woche sicher schon ne ansehnliche Quellen-Liste für das Anpacken der Gesellschaftsrecht-HA in meiner  Lieblings-Arbeitsumgebung: Bibliothek.

Die HA hab ich dann hoffentlich bis Anfang September abgehakt, um dann mit Strafrecht weiterzumachen. Wenn ich das sauber durchziehe und beide HA’s bestehe und auch noch die Schlüsselqualifikation irgendwie zwischendrücke, kann ich dann als Belohnung schön scheinfrei zum Beginn des WS 09/10 das Schwerpunktstudium beginnen (vorausgesetzt die Rechtsphilosophie Klausur ist auch bestanden..). Das ist das Ziel.

Jedenfalls wünsche ich allen die ebenfalls die Hausarbeiten bei Marxen (Strafrecht) und/oder Windbichler (Gesellschaftsrecht) schreiben viel Erfolg und Ausdauer.

Mindmeister – Online Mindmaps erstellen

So, dann fangen wir mal an mit der „nützliche Links“ Rubrik. Die Links die ich in der Rubrik vorstelle sind oben auf der Seite nützliche Links noch mal alphabetisch gelistet. Ruhig mal ab und an reinschauen, kommt regelmäßig was dazu.

Anfangen möchte ich mit Mindmeister.
Was eine Mindmap ist dürfte jedem ein Begriff sein. Dass eine Mindmap eine super Möglichkeit ist, um Wissen optisch ansprechend und vor allem strukturiert aufzubereiten wohl auch – wenn nicht sollte man sich ruhig mal mit dem Thema beschäftigen, ist wirklich eine gute Sache (besonders geeignet bsw. um Streitstände darzustellen).

Das meiner Meinung nach beste Programm dafür (es sei denn man geht direkt handschriftlich da ran, was eh die lerntechnisch erfolgreichste Methode sein soll) ist der Mindjet MindManager. Leider ziemlich teuer für nen armen Studenten, aber man kann das Programm in einer Testversion runterladen und eine Weile testen (ich glaube so 1 Monat war es).

Die beste Freeware-Alternative wäre Freemind. Kommt optisch nicht ganz an den MindManager ran, erfüllt aber seinen Zweck. Runterladen kann man das Programm bsw. hier.

Mindmeister ist nun sozusagen die Onlinelösung des Mindmappings. Man erstellt sich einen Account (kostenlos) und kann dann online Mindmaps erstellen und abspeichern. Wer die Benutzeroberfläche vom MindManager kennt wird sich hier sofort zuhause fühlen.

Einziger Haken an der Sache: Mit der kostenlosen Version ist man ziemlich eingeschränkt. Die wirklich interessanten Features kriegt man nur als zahlender Kunde, wobei die Preise dafür noch auf dem Boden geblieben sind. Man kriegt nach Anmeldung eh erstmal probeweise einen Premiumaccount (ich glaube 2 Wochen? Bin mir nicht mehr sicher) und kann dann später per Bezahlung upgraden. Dabei kostet 1 Jahr Premium gerade mal 39 € (umgerechnet also 3,25 € im Monat).

Features der Free-Version

Es können bis zu 3 Mindmaps parallel bearbeiten und diese veröffentlichen (in der Mindmeister Bibliothek, wo sie dann von anderen Usern angeschaut und bewertet werden können). Außerdem gibt es bereits im Gratis-Modus die Möglichkeit, Mindmaps im Team zu bearbeiten (und das ist der Hauptgrund warum ich Mindmeister so cool finde). So können mehrere User an einer Map gemeinsam arbeiten. Mögliche Exportformate sind nur RTF, PDF und Bilddatei (als Premium dann auch als FreeMind, MindManager Datei Format). Außerdem kann man auch als Gratis-Kunde Maps in Internetseiten oder Blogs einbinden. Allerdings bin ich dafür mal wieder irgendwie zu blöd…

Features der Premium Version

Die Maps können auch offline weiterbearbeitet werden – mit einer Mindmeister-Offline-Application werden die erstellten Maps im Browser gespeichert und können dann unter gleicher Benutzeroberfläche im Offline-Modus weiter bearbeitet werden. Mit der nächsten Internetverbindung werden die Daten dann mit dem Mindmeister-Server synchronisiert. Dazu gibt es noch die witzige Idee des „Geistesblitzes“. Der User kann damit seine spontanen Gedanken, die er unterwegs gerade so hat per Email oder SMS direkt in die Map schicken. Später können diese Ideen dann an der richtigen Stelle eingearbeitet werden.

Außerdem wird man von der Werbung befreit, kann größere Datenmengen als Anhänge in die Maps einbinden und eine Suchfunktion innerhalb der Maps nutzen. Bei der Bearbeitung von sensiblen Daten beruhigt die SSL Verschlüsselung. Und selbstverständlich ist die Anzahl der erstellbaren Maps nun unbegrenzt.
Für einen kleinen Aufpreis gibts dann noch die Business-Version, die generell auf Teamarbeit angelegt ist und dem User eine Team-Administrations-Oberfläche, eine eigene Anmeldeseite und eigene Subdomains sowie eine Freundesliste bietet.

Fazit

Mindmeister ist eine gute und logische Weiterentwicklung der Mindmapping-Technik und zudem sehr einsteigerfreundlich. Vor allem das Feature der Zusammenarbeit an Maps gefällt mir, weil ich generell die Augen für Examens-AG-taugliche, interaktive Lernmanagementplattformen aufhalte. Ich denke Mindmeister könnte da etwas taugen. Einziger Nachteil ist natürlich, dass man etwas zahlen muss. Aber was kriegt man schon umsonst? Außerdem ist der Preis (eine aktive Nutzung vorausgesetzt) eigentlich ganz in Ordnung.

Wer sich das mal genauer anschauen möchte: Mindmeister-Homepage

Und wer direkt mal sehen möchte wie das dann aussieht und gleich mal mitmappen will: Hier eine kleine Präsentation anhand der Attribute des durchschnittlichen Jurastudenten. ;)

Die Map ist interaktiv und kann von jedem Besucher ergänzt werden.

Der durchschnittliche Jurastudent

Das Passwort für die Map lautet: dojura

Rechtsphilosophieklausur HU Berlin SS 2009

Die Klausur war echt fair. Letztendlich lag der Schwerpunkt auf den Ansichten von Aristoteles und Hobbes. Nicht gerade die kleinsten Namen in der Rechtsphilosophie, also war es sehr wahrscheinlich, dass man dazu etwas schreiben konnte (wenn man sich ein wenig mit dem Stoff beschäftigt hat). Ich bin eigentlich guter Dinge, dass ich damit mit einiger Verspätung meinen Grundlagenschein in der Tasche hab – aber was lernt der durchschnittliche Jurastudent schon sehr früh im Studium? Rüschtüüüg: Bei Klausuren NIE aufs Gefühl verlassen. ;-) Abwarten und Bier trinken.

In diesem Sinne schönen Donnerstag Abend.

Wer Interesse an der Aufgabenstellung der Klausur hat kann mir ja ne Mail schreiben, ich habe versucht sie aus dem Gedächtnis so gut es geht zu rekonstruieren.

Der (un-)freie Wille?!

Nach einem für meine Verhältnisse erfolgreichen Lerntag für die übermorgige Klausur sitze ich vor meinem kleinen Laptop, nippe an meinem wohlverdienten Lern-Absacker und hacke frohen Mutes in die Tasten, um diesen Beitrag zu schreiben. Was in mein Glas gekommen ist und das ich hier schreibe resultiert aus meinem freien Willen, der mich diese Entscheidungen hat treffen lassen. Oder vielleicht doch nicht?

Stutzig wurde ich gestern beim Lernen für die Rechtsphilosophie Klausur. Im RichterSkript „Rechtsphilosophie“ 3. Aufl. 2007 (absolut empfehlenswert!) werden ab Seite 16 in chronologischer Reihenfolge zehn häufige Denkfehler in der (Rechts-)Philosophie aufgezählt und wann diese aufgedeckt bzw. widerlegt wurden. Die Nr. 10 geht mir seit gestern nicht aus dem Kopf:

Denkfehler: „Wir haben einen freien Willen“

widerlegt seit: 2004 (sehr strittig, ob überhaupt widerlegt)

Es heißt dann im Folgenden, dass Teile der modernen Hirnforschung die These aufgestellt haben, dass wir gewissermaßen nicht auf Grundlage unseres „Willens“ handeln, sondern das unser Handeln stattdessen die Folge von rein physiologischen (vorherbestimmten) Prozessen im Gehirn ist. Manche würden dadurch schon von der Abschaffung des Strafrechts sprechen, weil sich ein Straftäter demgemäß nicht gegen eine Straftat entscheiden könnte, weil sie lediglich Resultat der biochemischen Prozesse in seinem Hirn ist (die bewusste Entscheidung hinkt dem hinterher). Allerdings verweist der Autor hier auch darauf, dass erstmal die weiteren Ergebnisse der Hirnforschung abzuwarten sind.

Was soll man davon halten? Wär ne üble Kiste wenns so wäre. Kein freier Wille, obwohl man der Meinung ist darüber zu verfügen. Die Entscheidung wäre in dem Moment, in dem man sich ihrer bewusst wird biochemisch bereits gefallen – sozusagen vollkommen unbewusst bereits abgeschlossen, während das später folgende innerliche mit sich hadern nur noch schmückendes Beiwerk ist, das zum Entscheidungsfindungsprozess gar nicht mehr beiträgt. Vom eigenen Gehirn über den freien Willen hinweggetäuscht. Dreist. Zumindest wüsste ich nun, warum ich Jura studiere: Mein Hirn wollte es halt so und hat mich erst später davon wissen lassen.

Andererseits: Selbst wenn es so wäre… Wer sagt mir eigentlich, dass ich jede Entscheidung in vollem Bewusstsein treffen muss? Wer sagt, dass der freie Wille zu 100% ein bewusstes Privileg ist? Dass nicht die wichtigsten Prozesse bereits unterbewusst durch meine mich ausmachenden Erfahrungen, Hoffnungen, Einstellungen etc. vorentschieden werden, während mir mein Bewusstsein diese Entscheidung dann anschließend einfach für mich plausibel vor Augen führt? Schließlich BIN ich ja mein Gehirn, damit denke ich immerhin (meistens). Warum sollten also die (unbewussten) Prozesse innerhalb meines Gehirns nicht einfach die biochemische Variante meines freien Willens sein?

Ich weiß es nicht… Bin ja auch kein Hirnforscher. Aber das sollen die mal schön ausklamüsern.

Viel gefährlicher dabei finde ich ja, dass diese Jungs anhand der Hirnforschung vielleicht irgendwann mal in der Lage sein werden Entscheidungen / Gedanken zu lesen – vollkommen egal ob ich mir dieser schon bewusst bin oder nicht. DAS wär nämlich wirklich scheiße…

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